Carlo-Schmid-Stiftung
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    Fax: 0711 / 61936-20

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Einladung zum Symposium – Meinungs- und Willensbildung als Aufgabe von Zivilgesellschaft, Medien und Parteien

Herzliche Einladung zum Symposium

„Meinungs- und Willensbildung als Aufgabe von Zivilgesellschaft, Medien und Parteien“.

Montag, 6. Oktober 2025, 18 Uhr bis ca. 20 Uhr,

Stuttgart, Haus der Katholischen Kirche, Eugen-Bolz-Saal, Königstraße 7.

Mit

Kai Gniffke, Intendant des Südwestrundfunks (SWR),

Prof. Dr. Christiane Heibach, Medien- und Kulturwissenschaftlerin, Universität Regensburg,

Prof. Dr. Annette Zimmer, Politikwissenschaftlerin, Universität Münster.

 

Die Carlo-Schmid-Stiftung darf Sie – in Zusammenarbeit mit der Harald Christ Stiftung für Demokratie und Vielfalt – herzlich zur genannten Veranstaltung einladen. Die massiven Veränderungen des öffentlichen Diskurses und der Kommunikationslandschaften und ihre Rückwirkungen auf Parteien, Medien und Zivilgesellschaft bedürfen der grundlegenderen Betrachtung – und der Reaktion.

Carlo Schmid konnte zum Zeitpunkt der Debatten um die Gestaltung des Grundgesetzes berechtigterweise von einer allgemeinen Öffentlichkeit ausgehen, in welcher durch eine glaubwürdige Argumentation und eine seriöse Information politische Parteien für vernunftorientierte Lösungen werben können. Daher auch sein Eintreten für die Verankerung der politischen Willensbildung als Aufgabe der Parteien im Grundgesetz (Art. 21 Abs.1 GG). Doch haben sich seither die Bedingungen stark gewandelt. Von einer einheitlichen Öffentlichkeit kann nicht einmal mehr als Konstrukt ausgegangen werden. Die Idee eines rationalen, deliberativen Diskurses, der Argumenten entscheidendes Gewicht beimessen soll, wie sie Habermas beispielgebend postuliert, ist selbst Gegenstand von wirkungsvollen, populistischen Angriffen. Parallel haben Parteien ihre Rolle auf das „Tagesgeschäft“ des Regierens und der dafür notwendigen Rekrutierung von Personal konzentriert. Parteien verzichten praktisch auf Aufklärung, Überzeugungsarbeit und eine längerfristige Gestaltung der Gesellschaft. Ihre Politik ist im Wesentlichen transaktional und „bedienend“ geworden.

In Institutionen der „Diskurs-Befähigung“ wie Medien, insbesondere dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind ähnliche Muster erkennbar. Und auch im vielschichtigen Kultursektor scheint die Anpassung an bereits bewährte Muster dominant geworden.

Doch bleibt der Anspruch von Schmid hochaktuell. Wie ist ihm aber unter den aktuellen Bedingungen gerecht zu werden?

Mit diesen Fragen will sich die Carlo-Schmid-Stiftung in einer Gesprächsreihe auseinandersetzen. Der Auftakt wird entscheidend unterstützt von der Harald Christ Stiftung, die die Sicherung der Demokratie und offenen Gesellschaft zu ihrem Thema gemacht hat und sich dabei insbesondere der Qualitätssicherung im Journalismus widmet.

Wir freuen uns, wenn wir mit Ihnen über diese grundlegenden Fragen der demokratischen Gesellschaft am Montag, 6. Oktober in Stuttgart ins Gespräch kommen können.

Um Anmeldung/Absage bis 19.9. wird gebeten. Anmeldungen bitte über folgenden Link:
https://eveeno.com/symposium-carlo-schmid-stiftung_25

Kranzniederlegung am Grab Carlo Schmids zum 45. Todestag

Anlässlich des 45. Todestages Carlo Schmids am 11.12.2024 waren Vertreter der Carlo-Schmid-Stiftung am Grab auf dem Stadtfriedhof in Tübingen. Tobias Schmid, Enkel Carlo Schmids und Mitglied im Kuratorium sowie Anni Betz, Mitglied im Vorstand der Carlo-Schmid-Stiftung, gedachten dem Namensgeber der Stiftung.

„Die Erinnerung an Carlo Schmid wach zu halten, ist nicht nur eine Frage der Würdigung der Person und Anerkennung einer außergewöhnlichen Lebensleistung, sie ist in dieser Zeit staatsbürgerliche Verpflichtung“, so Stiftungsvorsitzender, Dr. Peter Kurz.

Anni Betz, Geschäftsführerin der Carlo-Schmid-Stiftung und Tobias Schmid, Enkel Carlo Schmids, stehen am Grab von Carlo Schmid, auf dem ein Kranz mit roten und weißen Blumen liegt. Das Grab von Carlo Schmid mit einem Kranz mit roten und weißen Blumen, auf der Schlaufe steht: "In Gedenken" und "Carlo-Schmid-Stiftung"

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